Vermeintliche Koalition wird zur Farce – SPD und BG sollen für Klarheit sorgen
Der CDU-Stadtverband Gelnhausen hat mit großer Verwunderung auf die
öffentlich ausgetragenen Streitereien zwischen den selbsterklärten
Koalitionspartnern SPD und Bürger für Gelnhausen (BG) reagiert.
„Nachdem der Öffentlichkeit im vergangenen Jahr verkündet wurde, dass
SPD und BG die Geschicke unserer Stadt in Form einer Koalition
gemeinsam bestimmen wollen, erleben wir nun den Rosenkrieg zwischen
zwei politischen Gruppierungen, die sich offensichtlich nicht mehr
viel zu sagen haben. Diese vermeintliche Koalition ist doch in der
Realität längst zur Farce geworden.“, erklärten der stellv.
CDU-Stadtverbandsvorsitzende Christian Litzinger und Pressesprecher
Marco Wilfert.
Der jetzt öffentlich ausgetragene Disput um das Vorgehen zum
Gewerbegebiet „Weiberswiesen“ offenbare erhebliche
Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Bürgermeister Thorsten Stolz
(SPD), der SPD-Fraktion und der BG-Fraktion. Der unselige Antrag der
BG-Fraktion zum Neubau des Feuerwehrgerätehauses für Hailer und
Meerholz habe dies ebenfalls unter Beweis gestellt. So könne
Gelnhausen unmöglich regiert werden, letztendlich schade dieser Zwist
auch dem Ansehen der Stadt und suggeriere instabile politische
Verhältnisse.
„SPD und BG sollten der Öffentlichkeit reinen Wein einschenken, sich
zu den Vorkommnissen der letzten Monate erklären und reinen Tisch
machen. Das sind sie Gelnhausen und unseren Bürgerinnen und Bürgern
schuldig. In den kommenden Wochen stehen wichtige
Richtungsentscheidungen an, wie z.B. der städtische Haushalt für 2012.
Nachdem bereits der Ankauf der Anteile an den Stadtwerken gescheitert
ist, darf jetzt kein weiterer Stillstand in Gelnhausen entstehen. An
uns wird es sicher nicht scheitern. Wir werden uns
verantwortungsbewusst und sachorientiert in den
Entscheidungsfindungsprozess einbringen und Entscheidungen, von denen
wir überzeugt sind, mittragen.“, betonten Litzinger und Wilfert. |